Fassadengerüste
Fassadengerüste sind unsere häufigste Leistung – und das aus gutem Grund: Ob Anstrich, Putzarbeiten oder Dämmung, fast jede Arbeit an der Gebäudehülle braucht ein sicheres Gerüst. Wir stellen Fassadengerüste für Wohn- und Geschäftsgebäude jeder Größe auf, von der Doppelhaushälfte bis zum mehrgeschossigen Wohnblock.
Wann brauchen Sie ein Fassadengerüst?
Ein Fassadengerüst ist immer dann nötig, wenn Arbeiten an der Außenwand Ihres Gebäudes über Leiterhöhe hinausgehen. Das betrifft die meisten Sanierungs- und Instandhaltungsarbeiten:
- Malerarbeiten und Fassadenanstriche
- Putz- und Verblendarbeiten
- WDVS-Montage (Wärmedämmverbundsystem) bei energetischer Sanierung
- Fassadenreinigung und Graffitientfernung
- Fenster- und Türerneuerungen
- Balkon- und Gesimssanierung
Das richtige Gerüst für Ihre Fassadenarbeit
Nicht jedes Fassadengerüst ist gleich – die richtige Planung hängt davon ab, welche Arbeiten ausgeführt werden. Wir stimmen Belagbreite, Lastklasse und Ausstattung auf Ihr konkretes Vorhaben ab:
- Malerarbeiten: Belagbreite 0,90 m (Breitenklasse W09) – genug Platz für Farbeimer, Rollen und Spritzgeräte neben dem Arbeitsbereich
- Putz- und Stuckarbeiten: Lastklasse 3 (200 kg/m²) für Mörteleimer und größere Materialmengen auf der Gerüstlage
- WDVS-/Dämmarbeiten: Breitere Beläge ab 1,20 m (W12), oft mit Konsolverbreiterung, damit Dämmplatten, Klebemörtel und Armierung gleichzeitig auf der Lage Platz finden. Lastklasse 4 (300 kg/m²)
- Fenster- und Türentausch: Breite Beläge für den sicheren Transport sperriger Rahmenelemente
Bei Gebäuden mit Erkern, Balkonen oder Vordächern setzen wir Konsolverbreiterungen ein, damit auch die Rückseiten und Unterseiten dieser Bauteile sicher erreichbar bleiben. So kann der Handwerker durchgängig arbeiten, ohne dass Bereiche ausgelassen werden müssen.
Sicherheit und Ausstattung
Alle unsere Fassadengerüste werden mit Layher-Systemteilen nach DIN EN 12811 und TRBS 2121 aufgebaut. Jede Gerüstlage erhält einen dreiteiligen Seitenschutz: Geländerholm, Zwischenholm und Bordbrett – damit weder Personen noch Werkzeug herunterfallen können. Der Abstand zwischen Gerüstbelag und Fassade wird auf 20–30 cm eingestellt, sodass komfortabel gearbeitet werden kann, ohne dass eine Lücke zur Absturzgefahr wird.
Bei Bedarf statten wir das Gerüst mit Schutznetzen oder Planen aus – etwa zum Staubschutz bei Sandstrahlarbeiten, als Wetterschutz für frischen Putz oder um Passanten vor herabfallendem Material zu schützen. Wichtig: Planen erhöhen die Windlast auf das Gerüst erheblich, deshalb berechnen wir das bei der Planung mit ein und setzen zusätzliche Verankerungen.
Gehwegüberdachung und Genehmigungen
Steht Ihr Gebäude direkt an einem Bürgersteig, ist ein Schutzdach über dem Durchgang für Fußgänger vorgeschrieben. Wir bauen diese Gehwegüberdachung mit einer lichten Höhe von mindestens 2,10 m und ausreichender Breite auf. Falls für die Gerüstaufstellung eine Sondernutzungsgenehmigung der Stadt Hannover erforderlich ist, unterstützen wir Sie bei der Beantragung.
Für wen eignen sich unsere Fassadengerüste?
Unsere Kunden sind Hauseigentümer, die ihr Gebäude sanieren lassen, Hausverwaltungen mit regelmäßigem Instandhaltungsbedarf sowie Handwerksbetriebe wie Maler, Stuckateure, WDVS-Verarbeiter und Fassadenbauer, die einen zuverlässigen Gerüstbaupartner für ihre Projekte suchen. Wir stimmen Belagbreite und Lastklasse immer auf das jeweilige Gewerk ab – sprechen Sie uns einfach an.